Stell dir vor, ein Cloud-Anbieter ändert über Nacht seine Preise, eine KI-Schnittstelle wird abgeschaltet oder ein ausländisches Gesetz erlaubt den Zugriff auf Kundendaten.
Kann die Software dann einfach weiterlaufen? Die meisten Unternehmen wissen es nicht.
Neue Regeln wie der EU Data Act und das Cloud Sovereignty Framework der EU-Kommission machen genau diese Frage gerade dringend, auch für unsere Kunden aus der Industrie.
Ob europäische Cloud-Anbieter oder die Microsoft-Cloud im eigenen Rechenzentrum: Die Auswahl an „souveränen" Angeboten wächst rasant. Aber welche halten, was sie versprechen?
In deiner Abschlussarbeit findest du heraus, wie unabhängig eine echte Softwarelösung wirklich ist und wie man sie mit vertretbarem Aufwand unabhängiger macht.
Was du konkret machst
- Abhängigkeiten aufspüren: Du nimmst dir eine reale Anwendung vor und machst sichtbar, wo sie von Cloud-Diensten, KI-Modellen, Software-Abos oder Bibliotheken abhängt.
- Einen Souveränitäts-Check bauen: Auf Basis aktueller Rahmenwerke wie dem EU Cloud Sovereignty Framework entwickelst du ein Bewertungsmodell, gern als kleines Tool, das wir auch in Kundenprojekten einsetzen können.
- Umzug in die europäische Cloud: Du bringst einen Teil einer realen Anwendung prototypisch auf STACKIT, die Cloud der Schwarz-Gruppe mit Rechenzentren in Deutschland und Österreich. Dabei findest du heraus, was der Umzug an Aufwand bedeutet, wo es hakt und ob die Lösung bei Leistung, Kosten und Komfort mit einem großen US-Anbieter mithalten kann.
- Klare Empfehlungen geben: Wo lohnt sich Unabhängigkeit, wo ist sie übertrieben? Du entwickelst einen pragmatischen Fahrplan, statt nur Theorie zu liefern.
